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Don Bosco Beratungszentrum

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Kategorie
Arbeit und Beschäftigung
Bildung und Erziehung

Kurzbeschreibung

Das Beratungszentrum der Don Bosco Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung versteht sich als Unterstützer und Wegweiser durch das berufliche Bildungssystem für junge Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen auf dem Weg zu Beruf und Arbeit.
Netzwerkarbeit ist dabei ein wichtiger Bestandteil, da berufliche Bildung maßgeblich geprägt ist durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure. Somit ist das Beratungszentrum auch Ansprechpartner für die beteiligten Kooperationspartner:
- Berufsschulen
- Betriebe und Unternehmen
- Agentur für Arbeit, Jobcenter, Optierende Kommunen
- Integrationsamt, Integrationsfachdienst
- Handwerkskammer
- Industrie- und Handelskammer
- Amt für Landwirtschaft und Forsten
- Bildungsträger
- Dienste und Einrichtungen der Jugendhilfe
Um eine nachhaltige Unterstützung und Beratung zu gewährleisten, ergänzen sich im Beratungszentrum sonderpädagogische, sozialpädagogische und berufspädagogische Kompetenzen in fachlicher und personeller Hinsicht. Das multiprofessionelle Team des Beratungszentrums setzt sich zusammen aus:
- Studienräte im Förderschuldienst
- Sozialpädagogen
- Berufsschullehrer mit rehapädagogischer Zusatzqualifikation
- Fachlehrer und Meister mit rehapädagogischer Zusatzqualifikation
Zur Gewährleistung eines niederschwelligen Zugangs zum Beratungsangebot findet wöchentlich eine offene Sprechstunde sowohl im Beratungszentrum als auch am Hauptbahnhof in Zusammenarbeit mit den Streetworkern der Diakonie Würzburg statt. Mittels einzelfallorientierter Diagnostik kann der spezifische Unterstützungsbedarf des Klienten abgeklärt werden, um bei Bedarf Zugang zu sozialrechtlichen Leistungen zu ermöglichen und passgenaue Unterstützung zu initiieren.
Durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst Beruf und Arbeit (MSD) werden die Klienten des Beratungszentrum an beruflichen Schulen sowie an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen unterstützt und begleitet. In Form von regelmäßigen Präsenzzeiten, förderdiagnostischer Expertise und koordinierender Tätigkeit an den Regelberufsschulen der Region werden sonderpädagogische Ressourcen sichergestellt, die den Verbleib der jungen Menschen im inklusiven Bildungssystem intendieren. Diese ergänzen die internen Angebote der Berufsschulen um den Aspekt der Heilpädagogik, der ausgehend vom Einzelfall eine individuelle Förderplanung fokussiert. Die Inklusion einzelner Jugendlicher, Kooperationsklassen sowie Intensivangebote zur Prüfungsvorbereitung stellen erprobte Maßnahmen zur Etablierung inklusiver Strukturen dar.
Eine systematische Berufsorientierung ist insbesondere für junge Menschen mit Unterstützungsbedarf von entscheidender Bedeutung. Das Beratungszentrum ergänzt die Berufsorientierung der allgemeinbildenden Schulen mit seiner berufs- und sonderpädagogischen Kompetenz durch verschiedene Angebote. Bei den Angeboten „Werkstatttage“,  „Berufszirkel“ und „Berufe live“ können Jugendliche aus Mittel- und Förderschulen der Region ihre praktischen Fähigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern erproben und eine fachliche Rückmeldung entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten erhalten. Der passgenaue Übergang von der Schule in berufliche Bildung ist dabei das zentrale Anliegen.
Die Koordinierungsstelle Schulverweigerung (roven) steht schulpflichtigen Jugendlichen aus allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bei aktiver und passiver Form von Schulverweigerung zur Verfügung. Betroffene Jugendliche bekommen hier individuelle Angebote mit dem Ziel der Rückführung in das reguläre Schulsystem.
Das Projekt SymPaten ist ein personales Begleitangebot des Beratungszentrums für junge Menschen, die in der täglichen Lebensführung Hilfestellung benötigen. Es führt ehrenamtliche Mitarbeiter/innen mit jungen Menschen im Sinne der Nachbarschaftshilfe zusammen.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Damit junge Menschen den Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem erfolgreich meistern und anschließend ihre Teilhabe an Beruf und Arbeit nachhaltig gesichert wird, sind umfassende inklusive Strukturen und unterstützende Maßnahmen nötig.

Nach der Erfüllung der Berufsschulpflicht sind junge Menschen meist in kein institutionelles Setting eingebunden, das die Ombudschaft in kritischen Lebenssituationen ohne zeitliche Begrenzung übernimmt. Durch den Angebotscharakter des Beratungszentrums können junge Menschen Beratung und Unterstützung freiwillig in Anspruch nehmen und eine nachhaltige Begleitung erfahren. Mögliche Wege sowie damit verbundene Unterstützungsbedarfe und werden aufgezeigt, geplant und organisiert, um den Anspruch auf Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben zu fördern. Wichtige Aspekte dabei sind Handlungskompetenz, Selbstwirksamkeit und das Gefühl der Kontrolle über das eigene Leben. Ausbildungsabbrüche aber auch der Übergang von der Schule in den Beruf werden oft als krisenhaft erfahren. Ein Schwerpunkt liegt deshalb auf der individuellen Gestaltung dieser Übergänge und möglicher Brüche in den Biografien junger Menschen. Dabei umfasst das Beratungszentrum ganzheitlich die Perspektive der Lebenswelt seiner Klienten. Die klientenbezogene Einzelfallarbeit reicht von der Berufsorientierung über Krisenintervention bis zur Begleitung während der Ausbildung und darüber hinaus. Koordination und Begleitung beim Besuch der Regelberufsschule, Beratung über Teilhabeoptionen, Klärung der beruflichen Ressourcen und Organisation von Fortbildungen für Lehrkräfte der Berufsschulen, welche sich vermehrt mit einer heterogenen Schülerschaft konfrontiert sehen, sind Aufgaben des MSD.

Durch das interdisziplinäre Team des Beratungszentrums der Don Bosco Berufsschule, welches sonderpädagogische Expertise mit berufspädagogischen Kompetenzen verbindet, werden Maßnahmen und Strukturen auf einem Weg zur Inklusion in der beruflichen Bildung verwirklicht.

Kontakt


Don Bosco Berufsschule und Beratungszentrum
Telefon 0931/ 4 30 55
E-Mail msd@dbs-wuerzburg.de
http://www.dbs-wuerzburg.de/beratung/

Adresse

Schottenanger 10
97082 Würzburg

Erstellt am 21.04.2015 von InklusionDBS

Aktualisiert am 22.04.2015

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