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Forschungsprojekt: Inklusion in Sportvereinen

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Kategorie
Freizeit, Kultur und Sport

Kurzbeschreibung

Laufzeit: April 2013 - Dezember 2015

Leitung Forschungsprojekt:
Prof. Dr. Simone Seitz (Institut für Erziehungswissenschaft, Inklusvie Pädagogik, Universität Paderborn), Prof. Dr. Heiko Meier (Department Sport & Gesundheit, Sportsoziologie, Universität Paderborn)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Cindy Adolph-Börs, Wiebke Curdt

Finanzierung:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen (MFKJKS NRW)

Projektpartner:
Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW)
Behindertensportverband NRW (BSNW)

Der vereins- und verbandsorganisierte Sport in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen. Vor allem mittels sportpolitischer Maßnahmen ist es gelungen, neue und zuvor vereinsabstinente Sportlerinnen und Sportler als Vereinsmitglieder zu gewinnen. Hiermit einhergehend hat der organisierte Sport die Übernahme gesellschaftlich relevanter Aufgaben für sich reklamiert. So verspricht er unter anderem, eine spezifische Integrationskraft im Hinblick auf soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt zu übernehmen. Diesen verstärkten Inklusionsbemühungen im Sport folgte eine Binnendifferenzierung, die auch Exklusionsrisiken beinhaltet.
In besonderem Maße betrifft dies den Behindertensport. Als Sonderbereich in eigenständigen Organisationsstrukturen fest etabliert, stellt er seine Integrationskraft bislang dadurch unter Beweis, dass er sowohl quantitativ als auch in seiner gesellschaftlichen Wahrnehmung gewachsen ist.
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention besteht nun die Verpflichtung, einen diskriminierungsfreien Zugang zu Sportangeboten und Sportvereinen umzusetzen. Zu fragen ist somit, welche strukturellen und welche konzeptionellen Neuerungen sich hierdurch für Breiten- und Leistungssport, aber auch den Behindertensport ergeben. Doch wie inklusiv können Sportvereine und Sportangebote sein? Welche Barrieren struktureller und sozialer, aber auch kultureller Natur bestehen gegenüber einem inklusiven Sport, und wie können inklusive Sportvereinsstrukturen aufgebaut werden? Wie ist es also möglich, Inklusion im Kontext des organisierten Sports strategisch, strukturell, kulturell und operativ-praktisch zu realisieren und zu verankern?
In einem Vereinsentwicklungsprojekt, welches gemeinsam vom Behinderten-Sportverband NW und vom Landessportbund NRW durchgeführt und im Rahmen einer Forschungskooperation unter Leitung von Prof.in Seitz und Prof. Meier (Uni Paderborn) wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird, sollen diese Fragen beantwortet werden. Im Rahmen dessen haben sich neun Vereine und Sportbünde auf den Weg gemacht haben, inklusive Strukturen, Kulturen und Praktiken in Sportvereinen aufzubauen. Im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitung sollen die praktischen Umsetzungsprozesse beschrieben, analysiert und reflektiert werden, um tiefere Erkenntnisse zur Konzeption und zur vereinsstrategischen sowie fachlichen Fundierung inklusiver Qualität in Sportvereinen (Gütekriterien bzw. Orientierungsmaßstäbe für inklusive Sportvereine) zu gewinnen und so einen Beitrag zur Entwicklung und langfristigen Absicherung inklusiver Qualität im Sportverein zu leisten.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Das Projekt findet in Nordhrein-Westfalen statt. Hier machen sich neun Vereine und Sportbünde auf den Weg, inklusive Strukturen, Kulturen und Praktiken in Sportvereinen aufzubauen.

Kontakt

Prof. Dr. Heiko Meier
Universität Paderborn
Telefon +49 (0)5251 60-3136
E-Mail Heiko.Meier@uni-paderborn.de
http://www.sportsoziologie-paderborn.de

Adresse

Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Erstellt am 29.09.2014 von Spowiss

Aktualisiert am 29.09.2014

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