Navigation und Service des Auftritts der Behindertenbeauftragten Verena Bentele

Logo Inklusion bewegt Deutschland

PIKSL

Durchschnitts-Bewertung: 5 von 5 Sternen

(1 Bewertung(en) insgesamt)

Kategorie
Bildung und Erziehung

Ein heller Raum. Auf zwei weißen Sofas und einer Fensterbank sitzen sechs Personen. Zwischen ihnen steht ein in Blau- und grüntönen gehaltener Tisch. An der Wand eine farblich passende Pinnwand.

Kurzbeschreibung

Moderne Technologien können das Leben erleichtern –gerade das von Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Doch viele Geräte und Programme lassen sich nicht intuitiv bedienen. Das schließt Menschen mit Lernschwierigkeiten dauerhaft aus – von Informationen, Wissen und gesellschaftlicher Teilhabe. PIKSL („Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im
Leben“) macht moderne Technologien handhabbar. Im Düsseldorfer PIKSL-Labor stehen Computerarbeitsplätze für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen bereit und auf Wunsch auch jemand, der ihnen bei der Bedienung zur Seite steht.
In Kursen können sie lernen, wie man sich sicher im Internet bewegt, soziale Medien nutzt oder Fotos online verschickt. Der Clou: Die Teilnehmenden geben ihr neues Wissen später an SeniorInnen weiter, die ebenfalls neugierig auf das Internet und die Arbeit mit Computern sind. Aus den ehemaligen Lernenden sind stolze Lehrende geworden. Doch damit nicht genug. In Kooperation mit Hochschulen entwickeln die Menschen mit Lernschwierigkeiten neue Produkte und Konzepte, die digitale Barrieren abbauen: Ein virtueller Assistent erinnert an Termine und liest aus der Zeitung vor, eine Bildzeichensprache hilft AnalphabetInnen beim Verfassen von Blogeinträgen, und ein smartphonebasiertes Navigationssystem schlägt
barrierefreie Reisewege vor. PIKSL ermöglicht Menschen mit Lernschwierigkeiten ein möglichst gleichberechtigtes und autonomes Leben. Das gelingt auf ganz besondere Weise: Das Projekt entwickelt
Lösungen nicht nur für, sondern mit der Zielgruppe zusammen. Menschen mit Behinderung wissen selbst am besten, wo Barrieren liegen. Deshalb sind sie für die Entwicklung praxistauglicher Konzepte und Produkte von unschätzbarem Wert. Das Projekt verzeichnet derzeit 40 bis 50 Kursteilnehmende pro Woche. Zeichnet sich ein neuer Bedarf ab, kann die Organisation schnell mit einem entsprechenden Angebot reagieren. So entstand zum Beispiel der Computerkurs für SeniorInnen. Alle können ihre Ideen einbringen, Selbstwirksamkeit erfahren, Selbstvertrauen gewinnen und Freundschaften schließen – nicht nur online. Das PIKSL-Labor ist eine lebendige Begegnungsstätte im Stadtteil. Hier lernen die Menschen miteinander und voneinander – ganz egal, ob jung oder alt, mit oder ohne Handicap.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Das PIKSL Labor wurde gemeinsam durch Menschen mit Behinderung konzipiert und realisiert. In partizipativen Designprozessen konnten die Anwender so ihre Anforderungen an den Raum zusammen mit Designern umsetzen. Der Ort wurde nach Kriterien eines Universal Designs gestaltet, das die Nutzung für eine breite Zielgruppe ermöglicht, unabhängig ihrer Einschränkungen.

Kontakt

Herr Tobias Marczinzik
In der Gemeinde leben gGmbH
Telefon 021191364104
E-Mail tobias.marczinzik@igl-duesseldorf.de
http://piksl.net/

Adresse

Ludwig-Erhard-Allee 14
40227 Düsseldorf

Erstellt am 17.09.2014 von piksl

Aktualisiert am 17.09.2014

Die Inhalte dieses Projekts stammen von einem Verantwortlichen.

Bewertungen

  • Durchschnitts-Bewertung: 5 von 5 Sternen

    von Arne am 18.09.2014

Möchten Sie dieses Projekt bewerten?

Jetzt anmelden oder registrieren zum Bewerten.

Projekt teilen


Hin­weis zur Haf­tung

Dies sind die Texte Dritter. Die Behindertenbeauftragte bzw. ihr Arbeitsstab kontrolliert nicht, ob die Angaben im Eingabeformular wahrheitsgemäß sind bzw. Rechte Dritter verletzt sein könnten. Die Behindertenbeauftragte bzw. ihr Arbeitsstab übernimmt keine Haftung für die von Eingebenden eingestellten Texte, Fotos und weitere Inhalte. Sofern Rechte Dritter verletzt werden und der Behindertenbeauftragten gegenüber Ansprüche geltend gemacht werden, stellt der Eingebende die Behindertenbeauftragte von allen Ansprüchen Dritter frei.