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Inklusion in Sachsen – ein Projekt des Lebenshilfe Landesverbandes Sachsen e.V.

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Kategorie
Bildung und Erziehung

Ein grauer Schriftzug "Inklusion in Sachsen". Rechts über dem Schriftzug viele grüne, orange und blaue Punkte

Kurzbeschreibung

Bereits seit 2009 beschäftigt sich der Lebenshilfe Landesverband Sachsen mit der UN-Behindertenrechtskonvention und ihrer Umsetzung in Sachsen. Dazu führt die Lebenshilfe Projekte durch, die durch den Freistaat Sachsen gefördert sind.
Sachsen gehört zu den wenigen Bundesländern, die bisher keinen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention erstellt haben. In einem ersten Projekt erarbeitete die Lebenshilfe Vorschläge zur Umsetzung der UN-Konvention in Sachsen. Dazu fanden in allen Sächsischen Landkreisen rund 70 inklusive Arbeitsgruppentreffen statt.
Im Nachfolge-Projekt von 2012-2014 geht es um Inklusion in der Praxis. Denn auch wenn Barrieren, Gesetze, Verwaltungsvorschriften und veraltete Denkmuster Inklusion häufig noch verhindern, ist einiges möglich. Die Idee ist, dass Inklusion auch im Kleinen beginnen kann. Daher werden im Projekt Vereine, Einrichtungen, Schulen und Kommunen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, vorgestellt. Dazu veranstaltet die Lebenshilfe zehn inklusive Diskussionsforen im Jahr, an verschiedenen Orten in Sachsen wie Leipzig, Plauen, Chemnitz, Torgau, Meißen, Pirna, Görlitz oder Dresden. Die Diskussionsforen beschäftigen sich mit verschiedenen Themen: Bildung, Freizeit, Kunst und Kultur, Arbeit, Wohnen und vieles mehr. Sie finden immer an barrierefreien Veranstaltungsorten statt.
Außerdem bietet die Lebenshilfe Vortrags- und Informationsveranstaltungen zu Inklusion an. Zum Beispiel für interessierte Eltern, Einrichtungs- oder Verwaltungsmitarbeiter, Lehrer, Schüler und Studenten sowie Menschen mit Behinderung. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. Die Veranstaltungen werden auf die Bedürfnisse, die Schwerpunkte und den Wissensstand der jeweiligen Gruppe zugeschnitten. Mal geht es um grundsätzliche Informationen, mal um Barrierefreiheit oder Selbsterfahrung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist die Vernetzung und Hilfe bei Fragestellungen rund um Inklusion. Wollen Vereine, Einrichtungen, Ämter oder Schulen inklusiver werden, beantwortet die Lebenshilfe Fragen dazu oder vermittelt den Kontakt zu entsprechenden Experten.
Darüber hinaus kooperiert die Lebenshilfe Sachsen mit Vereinen, die nicht originär aus der Behindertenhilfe kommen und für die Inklusion Neuland ist. So unterstützten wir den Landesverband Soziokultur Sachsen bei der Durchführung eines Konzeptpreises zur Barrierefreiheit soziokultureller Einrichtungen. Eine weitere Kooperation gibt es mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage, das demokratiefördernde Bildungsarbeit in Zukunft auch verstärkt für Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung anbieten will.

Stets aktuell berichtet die Projekt-Internetseite www.inklusion-in-sachsen.de über Neuigkeiten im Themenkreis Inklusion. Viele Besucher und zahlreiche Facebook-Freunde des Projektes nutzen dieses Angebot. Hinzu kommt weitere Öffentlichkeitsarbeit in Form von Interviews, Fachbeiträgen und Pressemitteilungen.
Bei „Inklusion in Sachsen“ geht es auch darum, die Bedingungen für eine gelungene Inklusion aufzuzeigen. Nicht nur Erfolgsgeschichten werden präsentiert, sondern es gibt auch Zeit und Raum, Probleme und Bedenken zu diskutieren und Fragen zu stellen. Ende 2014 endet das Projekt „Inklusion in Sachsen“ vorerst, eine Weiterarbeit ist geplant.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Das Projekt „Inklusion in Sachsen“ hat seit Beginn an den Anspruch, ein inklusives zu sein. Dazu gibt es für uns keine Alternative. Alle Interessierten, Fachleute, Neulinge, Skeptiker sind eingeladen und Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache ausdrücklich willkommen.
Unsere Veranstaltungen führen wir mit lokalen Kooperationspartnern wie Selbsthilfeverbänden und Behindertenbeauftragten durch, nach Möglichkeit an zentralen Orten wie z.B. Rathäusern. Alle Veranstaltungsräume sind barrierefrei. Wir erstellen für das Projekt Informationen in Leichter Sprache z.B. „Was ist Inklusion?“, „Was ist eine UN-Konvention?“, alle Einladungen zu unseren Veranstaltungen sowie Internettexte. Bei Bedarf stellen wir Gebärdensprachdolmetscher oder Schriftdolmetscher zur Verfügung oder führen Veranstaltungen oder Vorträge in Leichter Sprache durch. In unserem Projekt sind Menschen mit Behinderung sehr aktiv und gleichberechtigt beteiligt. Da die Veranstaltungen barrierefrei sind, werden sie von Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen besucht.

Kontakt

Anja Dworski
Lebenshilfe Landesverband Sachsen e.V.
Telefon 0371-90 99 1-0
E-Mail post@inklusion-in-sachsen.de
http://inklusion-in-sachsen.de/

Adresse

Heinrich-Beck-Str. 47
09112 Chemnitz

Erstellt am 02.09.2014 von Inklusion in Sachsen

Aktualisiert am 17.09.2014

Die Inhalte dieses Projekts stammen von einem Verantwortlichen.

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