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Inklusionsinitiative Westpfalz - IWP

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Kategorie
Arbeit und Beschäftigung

Kurzbeschreibung

Das Programm der Bundesregierung zur „intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen“ gefördert durch das BUNDESMINISTERUIM FÜR ARBEIT UND SOZIALES vom 18.12.2013 bietet Möglichkeiten, neue konzeptionelle Ansätze umzusetzen, um Schwerbehinderten Menschen in Arbeit zu bringen. Dazu kooperieren die Arbeitsagentur Kaiserslautern-Pirmasens und die regionalen Jobcenter mit regionalen gemeinnützigen Trägern, die vor allem im Bereich der Eingliederungshilfe seit vielen Jahren erfolgreich in der Vermittlung von schwerbehinderten Menschen tätig sind.
Die Agenturen/Jobcenter identifizieren in Absprache mit den jeweiligen Kostenträgern potentielle Projektteilnehmer. Diese werden durch die Agentur/Jobcenter zu einer Info-Veranstaltung eingeladen, die gemeinsam mit den Projektpartnern durchgeführt wird.
In der Folge können sich die Kunden individuell im persönlichen Gespräch mit einem Fachbegleiter über Möglichkeiten des Projektes informieren. Hier können eigene Ziele und Wünsche besprochen werden.
Im weiteren Verlauf entscheidet der Kunde selbst über seine Projektteilnahme. In diesem Fall erfolgt durch Arbeitsagentur/Jobcenter die Einholung der Zustimmung des zuständigen Kostenträgers.
Stimmt dieser zu, wird der Kunde in das Projekt aufgenommen und wird zum Teilnehmer. Es folgt ein Übergabegespräch mit Teilnehmer, Fachbegleiter und Betreuer von Arbeitsagentur/Jobcenter. Das Gespräch dient zum Abgleich bereits gemachter Erfahrungen, Erkenntnisse, Kenntnisse und durchgeführter Maßnahmen. Ggfs. erfolgt eine ergänzende Analyse. Diese fließen in den gemeinsam zu erstellenden Vermittlungsplan ein, und eine gemeinsame Teilnahmevereinbarung wird getroffen.
In der Person des Fachbegleiters erhält der Teilnehmer einen Ansprechpartner, der individuell und passgenau - auch aufsuchend - mit ihm arbeitet.
Parallel setzt die individuelle Arbeitsplatzakquise ein, die beispielweise mit innovativen Instrumenten wie Jobcarving arbeitet und sich vorhandener Netzwerke bedient bzw. neue Netzwerke initiiert. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der bisher genutzten Regelinstrumente, der Person und ihres Umfeldes im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, in enger Abstimmung mit dem Kostenträger. Bisher gewonnene Erkenntnisse und individuelle Ressourcen werden nach der Prämisse "Stärken stärken" genutzt. Ansprechpartner des Arbeitgebers reduzieren sich auf den Fachbegleiter und den Schwerbehinderten Menschen. Die Abstimmung der Unterstützungsmöglichkeiten mit den Kostenträgern durch den Fachbegleiter, unter Beachtung des Leistungsverbotes, erfolgt im Vorfeld. Dies bezieht sich auf alle Prozesse der Integration, von der Erprobung bis zur dauerhaften Übernahme. Im Einzelfall kann der Kontakt mit dem IFD bzgl. einer eventuellen Nachbetreuung hergestellt werden.
Das gesamte Projekt wird durch einen Steuerungskreis begleitet. Dieser besteht aus Vertretern der Netzwerkpartner. Durch die direkte Beteiligung z.B. im Steuerungskreis, können die Netzwerkpartner zum Erfolg des Projektes beitragen. Somit ist der Austausch von Expertenwissen gewährleistet.
Die individuelle Verlaufsdokumentation und Evaluation der Ergebnisse begleiten den Prozess kontinuierlich.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Die Gespräche mit potentiellen Projektteilnehmer finden in bei den Trägern statt, eine Barrierefreiheit ist sicher gestellt. Teilnehmer können auch, wenn es erforderlich ist, zu Hause betreut werden, sowie besteht die Möglichkeit Teilnehmer mit dem PKW zu Termine zu begleiten.

Altersgruppe

  • 13-20
  • 21-35
  • 36-60
  • ab 61

Projektablaufdatum: 31.05.2019

Kontakt

Herr Volker Lang
Bundesagentur für Arbeit Kaiserslautern - Pirmasens
Telefon 06331 - 147 381
E-Mail Kaiserslautern-Pirmasens.IWP@arbeitsagentur.de
http://www.iwp-info.de

Adresse

Augustastrasse 6
67655 Kaisereslautern

Erstellt am 30.01.2017 von IWP

Aktualisiert am 30.01.2017

Die Inhalte dieses Projekts stammen von einem Verantwortlichen.

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