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Saaleschule für (H)alle

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Kategorie
Bildung und Erziehung

Kurzbeschreibung

Die Saaleschule für (H)alle - staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft - ist eine integrierte Gesamtschule  mit angeschlossenem Hort (bis zur 7. Klasse), die sich der inklusiven Pädagogik öffnet.
Hier lernen und leben Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam. Sie werden von einem Team von Lehrern, Förderschullehrern, Erziehern, Heil- und Rehabilitationspädagogen sowie Integrationshelfern begleitet. Die unterschiedlichen Voraussetzungen, Gaben, Fähigkeiten, Interessen und Neigungen jedes Einzelnen sind Grundlage der Gestaltung des gemeinsamen Schulalltages. Durch die gelebte Akzeptanz aller entsteht eine Gemeinschaft, in der Vielfalt erlebt wird. An unserer Schule können alle staatlichen Abschlüsse, hin bis zum Abitur, erworben werden. Für die Jugendlichen mit geistiger Behinderung gibt es in Kooperation mit Institutionen und Einrichtungen der Stadt Halle eine Berufsschulstufe.

Wer wird angesprochen?

Alle Schüler und Eltern der Stadt Halle (Saale) sowie des Umlandes.

Seit wann gibt es das Projekt?

24.01.2007:
Gründung des Vereins „Gemeinschaftsschule für (H)alle e. V.“, der als Träger der Schule und des Hortes fungiert;
31.12.2007:
Antragstellung zur Gründung und zum Betrieb einer Integrierten Gesamtschule beim Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt;
01.08.2008:
Aufnahme des genehmigten Betriebes der Schule und des angeschlossenen Schulclubs (Hort);
21.07.2011:
Verleihung der Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule;
09.03.2012:
Aufnahme in die virtuelle Landkarte inklusiver Beispiele;
ab Schuljahr 2013/14:
Aufbau einer Berufschulstufe für Jugendliche mit geistiger Behinderung;
ab Schuljahr 2014/15:
Aufbau der Sekundarstufe II, erstes Abitur 2017, augenblicklich rund 400 Schüler, davon 50 mit diagnostizierter Behinderung, werden durch etwa 75 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Entwicklung begleitet.


Von wem kam die Idee und wer hat das Angebot entwickelt?

Eltern, Großeltern und Freunde der Reformschule „Maria Montessori", der Freien Schule „Riesenklein", der 1. Kreativitätsschule sowie Mitglieder des Vereins „Down Kind Halle (Saale) e.V." gründeten den Verein, dessen Mitglieder in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität das Angebot entwickelten.

Waren Menschen mit Behinderung an der Entwicklung des Angebotes beteiligt?

Indirekt, v. a. Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte von Kindern mit geistiger Behinderung (insbesondere mit Down-Syndrom), anderen Beeinträchtigungen aber auch Hochbegabung

Auf welche Dauer ist das Projekt angelegt?

Unbefristet, der Trägerverein hat das Schulobjekt am 01.07.2010 für 50 Jahre als Erbbauberechtigter übernommen.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Inklusives Leben und Lernen erfordert neben dem hohen persönlichen Engagement auch die notwendigen personellen, materiellen und organisatorischen Voraussetzungen.
Nur in einer übersichtlichen Struktur lassen sich die Ziele verwirklichen. Deshalb ist die Saaleschule in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 höchstens dreizügig und in der Sekundarstufe II zweizügig. In einer Klasse lernen nicht mehr als 23 Schüler, von denen maximal vier einen diagnostizierten Förderbedarf aufweisen können.
Für fünf Schüler mit Förderbedarf wird ein Förderschullehrer fest angestellt. Ein Förderschullehrer betreut in der Regel Schüler in zwei Klassen. Er ist ständiger Berater der anderen Fachlehrer, unterstützt sie im gemeinsamen Unterricht und leitet die Integrationshelfer an, die ebenfalls beim Verein fest angestellt sind.
Zum Team der Saaleschule gehören also Lehrer, Förderschullehrer, Integrationshelfer sowie Erzieher und Heilpädagogen des Schulclubs (Hort). Es strukturiert sich in Jahrgangsteams (5/6, 7/8, 9/10 und 11/12/13). Sie koordinieren ihre Arbeit.
In der Ganztagsschule sind alle Mitarbeiter in ihrer Kernarbeitszeit (etwa 36 Stunden pro Woche) anwesend. Jeder hat einen gut ausgestatten Arbeitsplatz mit PC und entsprechender Peripherie, einschließlich Intranet- und Internetzugang.
Dem Jahrgangsteamprinzip trägt auch das Schulobjekt Rechnung.
Im Neubau (auch für Körperbehinderte barrierefrei) besitzen die Jahrgangsstufen 5/6 und 7/8 auf jeweils in einer Etage ein eigenes „Lernhaus“ mit den Klassenräumen, Freiarbeitsraum, Raum für die individuelle Betreuung, dem Teamraum mit den Mitarbeiterarbeitsplätzen und eigenen Sanitärräumen.
Das Bestandsgebäude soll für die Jahrgangsstufen 9/10 und 11/12/13 zeitnah ertüchtigt werden.
Die Schule kooperiert mit vielen Einrichtungen der Universitätsstadt (Stadtverwaltung, Förderschulen, geschützte Werkstätten, wissenschaftliche, künstlerische und karitative Einrichtungen, Vereine, …).

Kontakt

Jochen Muhs
Gemeinschaftsschule für (H)alle e. V.
Telefon +49 345 47 81 38 00
E-Mail jochen.muhs@saaleschule.de
http://www.saaleschule.de

Adresse

Hans-Dittmar-Straße 9
06118 Halle (Saale)

Erstellt am 21.09.2014 von Jochen Muhs

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