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Netzwerk Inklusion

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Kategorie
Bildung und Erziehung

Kurzbeschreibung

Das dreijährige Projekt „Netzwerk Inklusion“ mit dem Schwerpunkt Bildung startete am 01. Juli 2014. Es basiert auf den Ergebnissen des Vorläuferprojektes „Netzwerkaufbau Inklusion“ für die Hansestadt Rostock. Derzeit leben 203.000 Menschen in der Hansestadt, davon ca. 18.000 Menschen mit nachweisbaren Beeinträchtigungen. Daher ist das inklusive Bildungssystem seit Deutschlands Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 ein unausweichlicher Schritt für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft.
Im Bereich Bildung muss es mit der Umsetzung des Inklusionsgedanken eine Umstrukturierung des Bildungssystems geben. In der Hansestadt Rostock gibt es derzeit 33 Regelschulen in staatlicher Trägerschaft und acht in privater Trägerschaft. Des Weiteren existieren 15 Berufsschulen, davon 10 in privater Trägerschaft; sowie neun Förderschulen, davon eine in privater Trägerschaft. In Rostock und im Umland werden Schüler weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt diagnostiziert und separiert - auf Förderschulzentren. Eine starke Zunahme an diesen Schulen ist zu verzeichnen. „Inklusion beginnt im Kopf“- mit diesem markanten Motto werden die Schulen angesprochen inklusiven Unterricht in allen Schulformen durchzuführen. Dabei werden die Schulen durch das Inklusionsprojekt unterstützt und Maßnahmen zur Umsetzung des Zieles erarbeitet. Wie z.B. Erarbeitung von Lehrerfortbildungen zur Sensibilisierung, Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigungen, Aufklärung und Ängste nehmen.
Das Ziel des Projektes ist es gemeinsam mit den beiden Kooperationsschulen Schulcampus Evershagen und der evangelischen Grundschule Kavelstorf pädagogische Konzepte zur Umsetzung von einer „Schule für alle“ ins Leben zu rufen. Das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen bewirkt nicht nur, dass allen Kindern eine wohnortnahe Schulbildung ermöglicht wird, sondern auch, dass sie im Schulalltag voneinander lernen und die Freizeit gemeinsam planen können.
Daher sind die Zielgruppen dieses Projektes die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer der Kooperationsschulen. Darüber hinaus auch alle weiteren interessierten Schulen, Fachleute und Verbände.
In dem Projekt arbeitet eine Vollzeit angestellte Koordinationskraft, die für die inhaltlichen Vorgaben des Projektes verantwortlich ist. Sie wird unterstützt durch die Verwaltungskraft. Diese Stelle ist an einen Mitarbeiter mit Behinderung vergeben. An der Entwicklung und Gestaltung nehmen somit aktiv Menschen mit Behinderungen teil. Gemeinsam werden die vorher genannten Ziele in Angriff genommen und umgesetzt. Honorarkräfte unterstützen die Tätigkeit der hauptamtlichen Mitarbeiter.

Weitere Angaben zur Barrierefreiheit

Das Projektbüro sowie die Räume für die Treffen und Veranstaltungen sind barrierefrei. Die Kooperationsschulen werden derzeit auf Barrierefreiheit überprüft.
Alle Veranstaltungen und Treffen werden nach dem Leitfaden des Deutsches Caritasverbandes „Handbuch Inklusion“ (Caritas Augsburg) durchgeführt, sodass niemand ausgeschlossen und jeder beteiligt werden kann, um sich selbst und seine Ideen, Wünsche einzubringen.
Wenn eine Assistenzbegleitung, auditive Hilfsmittel oder ein Gebärdendolmetscher benötigt wird, stellen  wir dies bei jeder Veranstaltung gerne zur Verfügung.

Kontakt

Wiebke Cochet
Caritas Mecklenburg e.V.
Telefon 0381/3711940
E-Mail wiebke.cochet@caritas-mecklenburg.de
http://www.caritas-mecklenburg.de

Adresse

August-Bebel-Str. 32b
18055 Rostock

Erstellt am 26.08.2014 von Wiebke

Aktualisiert am 17.09.2014

Die Inhalte dieses Projekts stammen von einem Verantwortlichen.

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