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Internationale Bildungs- und Begegnungsreisen

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Kategorie
Freizeit, Kultur und Sport

Kurzbeschreibung

Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderungen reisen gemeinsam ins Ausland um die Besonderheiten anderer Kulturen kennen zu lernen, andere Sitten zu erleben und um mit behinderten und nicht behinderten Menschen anderer Nationalitäten gemeinsame Erfahrungen zu machen. Sie laden außerdem Gruppen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland ein, um gemeinsame Projekte durchzuführen.

In den ein- bis zweiwöchigen internationalen Treffen erhalten die Teilnehmenden hautnahe eigene Eindrücke von  Besonderheiten und Gemeinsamkeiten mit  den ausländischen Partnern und lernen landschaftliche, natürliche und kulturelle Highlights der besuchten Regionen kennen. Sie beschäftigen sich mit geschichtlichen und gegenwärtigen Ereignissen und deren Zeugnissen und sie fragen nach den Hindernissen,  auf die beeinträchtigte Menschen im jeweiligen Land stoßen sowie dem gewünschten und praktizierten gesellschaftlichen Umgang damit.

Der wesentliche Grundgedanke der Bildungs- und Begegnungsreisen ist aber die gemeinsame Aktivität. Die jungen Menschen sollen über einander, von einander und vor allem mit einander lernen. Die Teilnehmenden (Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen mit und ohne deutschen Pass) arbeiten gemeinsam entweder an der Entwicklung eines Produktes wie z.B. einer öffentlich präsentierten Zirkusgala oder sie beschäftigen sich in der internationalen Gruppe mit Fragestellungen, die ihnen bedeutsam erscheinen, wie z.B. der Frage, wie man in persönlichen Beziehungen gut miteinander kommuniziert.
Das Projekt ermöglicht die gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilhabe behinderter und nicht behinderter Menschen. Die Teilnehmenden werden in Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Projekte einbezogen.
Bestandteile der internationalen Bildungs- und Begegnungsreisen sind:
- gemeinsame Auswahl eines Projektthemas
- gemeinsame Auswahl von Aktivitäten und Methoden
- gemeinsame Vorbereitung auf das Partnerland
- erlebnispädagogische Angebote wie Kanu fahren und Reiten
- Erarbeiten von Präsentationen der Region, in der die Teilnehmenden leben
- Besichtigungen (Landschaft, Städte, Denkmäler)
- Besuche von Organisationen (themenbezogen)
- Kennen lernen des Alltags der Teilnehmenden der Partnergruppe („Ein Tag zu Hause“)
- Theater spielen, Tanzen, Malen & Kreatives Gestalten
- Zirkusarbeit
- Selbstorganisation
- Einstündige, von der Teilnehmendengruppe gestaltete Radiosendungen zu den Projekten.

Themen der bisherigen Projekte:
Wohn(t)räume, Barrieren überwinden, Sport und Gesundheit, Selbstorganisation von Alltag & Freizeit, Arbeit & Beschäftigung, Beziehungsgestaltung, Fremd sein & zusammen leben.

Um die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden unterschiedlicher Sprachen zu gewährleisten werden einerseits Methoden gewählt, die zu einem großen Anteil nonverbale Verständigung ermöglichen (wie Theater, Tanzen und Zirkus). Zudem werden Dolmetscher eingesetzt, die die gesamte Begegnung begleiten.

Es fanden bisher Begegnungen mit Gruppen aus Frankreich (1),Griechenland (1),Italien (3), Spanien (2), Tschechien (10) und der Slowakei (3) statt, sowie eine Bildungsreise in die Slowakei. Für 2015 ist eine Reise nach Tschechien  sowie eine Begegnung in Spanien geplant.

Zielgruppe sind Jugendliche & junge Erwachsene im Alter von 13 – 27 Jahren.

Das Angebot ist eine Kooperation verschiedener Träger für verschiedene Projekte. Die beteiligten Träger sind ZirkuTopia e.V., Ambulante Hilfen im Alltag AHA e.V., das Institut für Sozialwesen der Universität Kassel, das Kommunale Jugendbildungswerk der Stadt Kassel und Sesam e.V. - Verein zur Förderung von Ideen junger Menschen in Alltag und Zukunft.

Das Projekt ist fortlaufend angelegt. Allerdings hängt die Umsetzung von der Gewährung von Fördermitteln ab.

Barrierefreiheit

Die Projekte finden an unterschiedlichen Orten im In- und Ausland statt. Es werden nach Möglichkeit Unterbringungs- und Tagungsorte mit rollstuhlgerechtem Zugang gewählt. Wo dies nicht möglich ist (weil nicht vorhanden oder zu hohe Kosten), wird bei Bedarf gemeinsam improvisiert.

Kontakt

Karl-Heinz Stark
Stadt Kassel, Kommunales Jugendbildungswerk
Telefon 0561 787 5148
E-Mail jugendbegegnungen.kassel@web.de
http://wwwsvc2.stadt-kassel.de/miniwebs/kinderjugend/22523/index.html//index_print.html

Adresse

Mühlengasse 1
34125 Kassel

Erstellt am 20.11.2014 von Stark

Aktualisiert am 06.03.2017

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