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Projektwoche: „Der Blick in den Spiegel“ .Eine Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland mit der Drachenfelsschule, Königswinter

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Kategorie
Freizeit, Kultur und Sport

Kurzbeschreibung

Der Workshop wird im Rahmen der Ausstellung „Afrikanische Meister. Kunst der Elfenbeinküste“ (28. Juni – 5. Oktober 2014) für Schüler/-innen der Drachenfelsschule, einer Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache,  angeboten.  

Zum Inhalt: Im Gebiet der heutigen Elfenbeinküste in Westafrika sind viele Bevölkerungsgruppen ansässig, etwa die Lobi, Dan, Senufo, Baule, Boti oder Yahure. Außerordentlich begabte Künstlerpersönlichkeiten schufen bildhauerische Werke auf Bestellung. nicht nur für Völker in der unmittelbaren Umgebung. So wurden Masken für Startänzer oder für Jugendbünde, für einflussreiche Familien- oder Geheimbünde oder für Wahrsager geschaffen. Auffällig ist, dass die meisten Werke jeweils einer Künstlerpersönlichkeit zugeordnet werden können, da sie so signifikante Züge tragen. Wir begegnen so dem „Meister der riesigen Hände“, dem „Meister der gerundeten Volumen“ oder „dem Meister der gerundeten Volumen“. Was macht uns eigentlich einzigartig? Wir machen uns auf den Weg nach Westafrika und entdecken uns dabei selbst!

Das Angebot: Das fächerübergreifende Projekt  richtet sich an unterschiedliche Jahrgangsstufen der Förderschule, sodass die Teilnehmer/innen während der einwöchigen Arbeitsphase, die in der Bundeskunsthalle  und in der Schule stattfindet, parallel in zwei Gruppen arbeiten. Eine Gruppe nimmt an einem Filmworkshop für Jugendliche mit dem Regisseur und Kameramann Benjamin Leers  teil und begleitet filmisch den kreativ- gestalterischen Workshop. Schüler/-innen von 6 bis 10 Jahren setzen sich mit dem Workshopthema „Der Blick in den Spiegel“  nach der Kunstbetrachtung in der Ausstellung  kreativ auseinander. Sie werden von der Künstlerin Barbara Doerfler und der Kunstvermittlerin Uschi Baetz begleitet. Der Kurzfilm über das Gesamtprojekt wird später in der Schule öffentlich präsentiert und mit den Schüler/-innen diskutiert.
Termin: Montag 22. - Freitag, 26. September 2014

Zu den Zielen und der Motivation der Förderschule: Mit diesem Projekt wollen wir Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf die Chance einräumen, ihre kulturellen Lernfelder mit zu gestalten und selbständig Inhalte zu erschließen, um sich auf diese Weise als selbstwirksam erleben zu können. Die Unterstützung unserer Schüler/-innen bei Selbstwirksamkeitserleben und Problemlösefähigkeiten ist elementarer Bestandteil unseres Schulprogramms. Dabei richtet sich unser Focus vor allem auf eine zu gelingende Teilhabe unserer Kinder und Jugendlichen. Dies bedeutet für die schulische Arbeit an einer Förderschule, dass wir den Schüler/-innen mit Förderbedarf die Kompetenzen für das nachschulische Leben mitgegeben und ihnen eine gelingende Lebensführung ermöglichen im Sinn einer gleichberechtigten Teilhabe und Mitsprache für das individuelle Leben aber auch für ein gesellschaftliches und soziales Leben.
Im Rahmen der Kooperation zwischen Drachenfelsschule und Bundeskunsthalle wurde in den vergangenen drei Jahren jeweils ein fächerübergreifendes Projekt zu den kulturhistorischen Ausstellungen „James Cook und die Entdeckung der Südsee“, „Narren, Künstler, Heilige. Lob der Torheit“ und „Auf den Spuren der Irokesen mit großem Erfolg durchgeführt.  Die Vorbereitung der Schüler/-innen findet grundsätzlich auch im Rahmen des Unterrichts in unterschiedlichen Fächern statt und endet mit

Barrierefreiheit

Bei diesem Projekt liegt Barrierefreiheit im Bereich der sprachlichen  Vermittlung, wie können Inhalte aufbereitet werden, damit sie verständlich werden.  Eine einfache Sprache ist ein wesentlicher Schlüssel, um insbesondere Schüler/-innen mit Förderbedarf  Lernen und Sprache einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten einer Ausstellung bzw. eines Museums zu ermöglichen. In der Praxis können sich die Schüler/innen einer Förderschule diese Inhalte kaum erschließen. Während der Projektarbeit werden sie so aufbereitet und vermittelt, dass sich die Teilnehmer/-innen aktiv und handlungsorientiert mit Kunstwerken und Ausstellungsthemen auseinandersetzen können. Es geht primär darum, kulturelle Teilhabe für  Kinder und Jugendliche zu ermöglichen, die zu einem großen Teil unter Risikobedingungen aufwachsen und keinen Zugang zu Kunst und Kultur haben.

Kontakt

Birgit Tellmann
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Telefon 0228 9171 191
E-Mail tellmann@bundeskunsthalle.de
http://www.bundeskunsthalle.de

Adresse

Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Erstellt am 17.09.2014 von Birgit Tellmann

Aktualisiert am 17.09.2014

Die Inhalte dieses Projekts stammen von einem Verantwortlichen.

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